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Im ehemaligen Lettner und im Bibliothekssaal, der ab 1947
dem Maler Karl Clobes als Atelier diente, werden etwa
50 Werke fränkischer Künstlerinnnen und Künstler
präsentiert, die seit 1945 für die Diözese
Würzburg tätig waren. Die Sammlung umfasst Auftragswerke
und freie Arbeiten aus Malerei, Plastik, Skulptur und
Glasfensterkunst und Namen wie Lothar Forster, Björn
Hauschild, Curd Lessig, Otto Sonnleitner, Polykarp Uehlein,
Helmut Weber, Franz Wilz oder Jürgen Wolf.
Der Vielfalt der Werke und ihrer Materialien entspricht
die Vielzahl der Wege, über die sich die Kunstschaffenden
an eine religiöse Thematik herantasten. Wie die Kartäuser
in ihrem Ordensleben und in ihrer Spiritualität machen
sich auch die Künstlerinnen und Künstler in
ihren religiös bestimmten Werken auf die Suche nach
Gott.
Die Ausstellung ist thematisch geordnet, beginnend mit
der Suche nach dem „Vera Ikon“, dem Abbild
Christi. Die Suche nach einem adäquaten Bild göttlicher
Wirklichkeit in gegenständlicher oder abstrakter
Bildsprache setzt sich in den Werkgruppierungen „Symbole
und Metaphern“, „Kreuz und Auferstehung“,
„Maria“, „Heilige“ und „Liturgie“
als zentralen Inhalten christlichen Glaubens fort. |
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