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Seit dem Erwerb des Schlosses 1985 verfolgte die Gemeinde
Knetzgau das Ziel, dieses auch als Museum zu nutzen. Die
Ausstellung im Kellergewölbe zeigt die Entwicklung
menschlicher Besiedlung und Fertigkeiten im Steigerwald
und Maintal von der Vor- und Frühgeschichte bis zur
Glashütte von Fabrikschleichach, die Balthasar Neumann
1747 erbaute.
Damit wird das Augenmerk der Besucherinnen und Besucher
auf die Barockzeit gelenkt, die bis in die Gegenwart das
Bild der fränkischen Landschaft und Orte bestimmt.
In den acht barocken Räumen des Erd- und Obergeschosses
des Ostflügels künden seit 2001 etwa 130 Kunstwerke
aus den Sammlungen der Diözese Würzburg vom
vielfältigen und reichen künstlerischen Schaffen
des 17. und 18. Jahrhunderts.
Die Präsentation will den Geist des Barock vermitteln.
Sie wird dadurch zum Schlüssel für das Verständnis
der prägenden Kraft dieser Bau- und Kunstepoche in
Franken. Die barocken Räume mit ihrem reichen Stuck
bilden mit den Kunstwerken eine Einheit, die die Aussage
des künstlerischen Schaffens noch näher erschließt. |
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